Über Gewöhnung,  Manipulation, falsche  Strukturen, Demagogie,  Verklemmtheit und  fehlendes  Selbstbewusstsein Artikel  C C1 - 13 - 08 - 0 2 Natürlich, kaum jemand wird jetzt einen Ausflug in  die Geschichte und zur Kirche unter dieser Überschrift  vermuten, denn wir sind doch bereits so aufgeklärt  und informiert. Wir wissen schließlich bereits alles,  uns kann keiner mehr etwas erzählen, uns ist nicht  mehr zu helfen. Unser ganzes Wertesystem, wohin wir auch blicken,  weltweit, denn kaum wer orientiert sich ja an Asien und  Arabien, wird von der katholischen Kirche bestimmt. Das ist  im Westen der fast alleinig bestimmende Konzern der  Wertefindung. Ob Europa, Nord - und Südamerika,  Australien, Afrika  – fast überall bestimmt eine einzige Kirche  Tonlage und Melodie und fast  alle anderen christlichen  Kirchen fallen stimmig mit ein und die Politik glaubt das  meist auch unbesehen. Es geht hier zwar um Werte und nicht um Geschichtsdaten  und das kommt der Politik zwar entgegen, da braucht sie  sich erst gar nicht festlegen, aber da ss man dort das  Wertevakuum der Kirche so bedenkenlos ausnutzt  – es tut  dieser Gesellschaft nicht gut. Vermutlich bin ich ja der größte Fan der katholischen Kirche,  der nicht katholisch ist. Ich bewundere die demagogischen  Fähigkeiten dieser Kirche zutiefs t. Gut, sie ist Kirche, und  das kommt ihr schon sehr entgegen, die Menschen wollen  einfach alles glauben, was man ihnen nur erzählt, so  abwegig das auch  jeweils  sein mag. Aber, dass in rund 2000 Jahren niemand vernehmlich  nachfragte, warum denn gerade das römische Werkzeug der  Folter und Ermordung Hunderttausender, auch Christi, ihr  Symbol wurde und nicht ein Symbol der Liebe  – von der er  ja immer predigte  - das bleibt unergründlich. Jemanden und seine Gedanken ehren, indem man das  Werkzeug seiner Folter und Ermord ung zu seinem eigenen  Symbol macht, nun ……… das ist …… katholisch. Ein Gedanke dazu, das Kreuz ist ja das gleichzeitige Folter - und Tötungswerkzeug schlechthin.  Es gibt wohl kein  anderes Instrument, mit dem so massenhaft gearbeitet  wurde. Es tötet, aber l angsam, quälend und über Tage.  Zehntausende litten und starben daran, vielleicht starben  am Strick z.B. mehr Menschen, aber ganz sicher nicht so  andauernd und qualvoll. Es gehört schon ein gewisser  Zynismus dazu, gerade dieses Werkzeug zum Symbol des  Werke s der Liebe zu machen. Verglichen, mit dem was Menschen wirklich wichtig ist  – Ferien und schönes Wetter: Wenn ich es schaffte, den Menschen beizubringen, dass zu  Ferien unbedingt Regenwetter gehört, damit sie  dann auch  richtig schön sind, dann ist das in  etwa mit dem Coup  vergleichbar, den Menschen beizubringen, dass das Werk  der Liebe am besten mit dem römischen Werkzeug der  Folter und des Mordes  – dem Kreuz - zu vertreten  sei. Dazu gibt es jedoch einen ganz einfachen Maßstab: Was  täte ein echtes  Liebespaar füreinander, was täte eine  liebende Mutter für ihre Kinder? Denn Gott ist die Liebe, was  dort dabei geschieht ist von Gott, das ist der einzige  Orientierungspunkt. Aber, Achtung! Gemeint ist natürlich  schon immer echte Liebe, keine Spruch - Liebe. E s geht hier  je doch um die Themen der Überschrift. Die  Menschen bekamen sehr erfolgreich suggeriert, dass das,  was sie selber in Bezug auf Liebe nie täten, für eine Kirche  aber eine Liebestat ist. So folterte, quälte und ermordete die  Kirc he über Jahrhunderte in der Inquisition unter dem  Symbol von Folter und Mord, dem Kreuz, viele Menschen,  „verkaufte“ diese Folterungen und Morde aber als ihre  Liebestaten an diesen getöteten Menschen. Und in dieser Pseudo - Täuschungsatmosphäre entstand z.B. auch der Ablasshandel, eine weitere Täuschung schlechthin.  Wie kann eine vorgebliche Kirche Gottes nur behaupten, mit  dem Geld der Menschen ließen sich Sünden vor Gott  wegkaufen? Gut, auch gerade deswegen entstand zwar eine  neue Kirche, aber was ist eigen tlich mit dieser sehr großen  Kirche, die da in Rom von dem Betrugsgeld erbaut wurde?  Kann ein Christ sich dort eigentlich wohlfühlen? Aber gut, springen wir doch zurück an den Anfang des  Christentums. Da wurde, natürlich wieder von dieser Kirche,  die Ehe d er Menschen gleichgesetzt mit der Verbindung  zweier Menschen vor Gott. Nichts davon steht aber in den  Texten der Bibel. Dort ist nur die Ehe als bestehender  Verbindungsfaktor benannt und davon separat die  Verbindung vor Gott, die der Mensch nicht trennen s oll.  All das und, und, und … Sexorgien der Päpste, politische  Aktivitäten der Kirche … führte über die Jahrtausende zu  einer völligen Beliebigkeit der Werte. Es geht zuerst nicht  mehr um wahre Werte, wie Liebe, Treue, Beständigkeit,  Zuverlässigkeit usw..  Es geht heute zuerst um Banalitäten,  wie Sexverzicht, Latexhütchenverzicht usw.. Die Kirche machte das Papier wichtiger, als den Wert.  Eigentlich heißt es, was Gott zusammengefügt hart, darf der  Mensch nicht trennen. Bekanntlich ist Gott die Liebe: Ist(!)  die Liebe.  Ausgeschrieben bedeutet das also: Was die  Liebe zusammengefügt hat, da rf der Mensch nicht  trennen! Die Kirche verhunzte diesen Wert aber zur reinen  Papiergläubigkeit: Was unser Trauschein zusammengefügt  hat, dürfen nur wir auch wieder trennen. Es geht nur noch völlig wertfrei um Papiere. Der Staat  macht dabei ja auch noch m it. Bis 2004 war die  Vergewaltigung in der Ehe noch völlig OK, sie war lediglich  ein Antragsdelikt. Die Kirche unterstützte das auch, um den
FOTO: Thosten Freyer, Pixelio (kostenlos)
Ehefrieden zu bewahren. Nun frage ich mich, was ist an  einer Vergewaltigung Ehefrieden? Ah so, W e iber vergewaltigen ist noch Fri e de bei d e n  Kath o liken, erst wenn die Frau dagegen aufmuckt und das anzeigt, gefährdet di eses den Ehefrieden!  … … … … ?????  … … jaaaaa logisch, eben katholisch. Diese Argumentation funktio niert doch nur, wenn man den  Ehefrieden nur beim Mann ansiedelt: Der hat vergewaltigt,  kam zum Schuss und hat jetzt seinen Frieden. Gut so! Die  Vergewaltigte hat zwar deswegen Unfrieden, aber das ist ja  nur eine Frau, das zählt nicht  – er ist zufrieden, al so ist  Ehefrieden. Uuuuubs??? Ob Trauschein oder Ablassschein, ob Kreuz oder Inquisition  usw., es zählen nicht mehr der eigene Wert, sondern nur  noch das Papier und die willkürliche Festlegung. Und genau das verantwortet die Kirche. Wahre Werte ihres  Werte s in der Gesellschaft beraubt zu haben und  unchristliche Pseudowerte dafür hochgehievt zu haben. Auf die Spitze treibt das dann auch ein bekannter Ex - Drückertruppenbesitzer aus Niedersachsen mit seinem Buch  (sinngemäß): Wie korrumpiert man heutzutage richt ig. Kurz  – sinnlos überall Geschenke verteilen und irgendwann  kommt der Vorteil schon zurück. Wer sich das angucken  will, in diesem Dunstkreis „arbeitet“ man nur so,  Villenaufenthalten folgten Industriereisen, teuren,  geschenkten Anzeigen folgten Gesetze,  die  Drückertruppenbesitzer zu Multimillionären machten und,  und …… ach was, das war immer nur Zufall, Zufall, Zufall,  Zufall …… niemals Korruption. Und die Werte der Gesellschaft zerstört zu haben,  verantwortet zuerst deswegen die Kirche, weil sie sich ein e  Quasi - Monopolstellung für Werte geschaffen hat. All diese Showwerte, diese unbegründete Körperfeindlichkeit  von Kirche und Staat führen beim Souverän natürlich zu  einem Mangel an Selbstbewusstsein, da sich keiner darum  Gedanken macht, dass Politik, Justi z, Kirche und Konzerne  natürlich jeder einen schwächlichen Souverän brauchen, der  ihnen jeweils klaglos folgt. Es ist einfach Zeit, dass der  Souverän mitdenkt und auch der(!) Souverän im eigenen  Lande wird. Verantwortlich: Dr. h.c.  der christlichen Lebenshilfe  Lutz Gutowski